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Medienmitteilung

Aktionäre der Kraftwerke Oberhasli wollen die geplanten Grossprojekte ohne Verzögerung realisieren

Die geltende Konzession der KWO läuft Anfang 2042 aus. Gemäss der vom Regierungsrat verabschiedeten Konzessionsstrategie Wasserkraft des Kantons Bern und der Debatte im Grossen Rat soll sichergestellt werden, dass es bei der Realisierung der geplanten Grossprojekte zu keiner Verzögerung kommt und der Anteil der Berner Energieversorger an den KWO gestärkt wird.  


02.03.2026

Die Aktionäre der Kraftwerke Oberhasli AG (KWO) wollen ihre Verantwortung für die Versorgungssicherheit des Kantons Bern wahrnehmen und die strategisch wichtigen Grossprojekte bestmöglich und ohne Verzögerung umsetzen. Die Aktionäre sind sich einig, dies mit den folgenden Besitzverhältnissen zielführend umsetzen zu können:  BKW 60 Prozent, ewb 20 Prozent, ewz und IWB je 10 Prozent. Die entsprechenden Anteile sollen auf den Zeitpunkt der Rekonzessionierung per Anfang 2042 hin untereinander übertragen werden. Mit der frühzeitigen Klarheit über die künftige Aktionärsstruktur der KWO herrscht Planungssicherheit für die strategisch wichtigen Ausbauprojekte Kraftwerk Trift und Grimselseevergrösserung. Damit kann sichergestellt werden, dass sich diese Projekte im Grundsatz ohne Verzögerung umsetzen lassen und gleichzeitig die Anteile der Berner Aktionäre insgesamt gestärkt werden.

Mit diesem Vorschlag setzen die Aktionäre ein starkes Zeichen für Stabilität und Partnerschaft und setzen die von der Politik geäusserten Anliegen um. Sie schaffen damit eine zentrale Voraussetzung für die Weiterführung der KWO im bewährten Modell und für die Realisierung der anstehenden Grossprojekte im Sinne der Versorgungssicherheit.

Weitere Informationen:

Kraftwerke Oberhasli AG (KWO)
Thomas Huber, Leiter Kommunikation & Interessengruppen
3862 Innertkirchen
+41 33 982 20 60
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