Die Reichenbachfall-Bahn und das Sherlock Holmes Museum starten im Mai in die Sommersaison. Zum Auftakt finden verschiedene Veranstaltungen statt.
Die KWO hat an der gestrigen Sitzung des Verwaltungsrates beschlossen, das Vorhaben zum Bau eines zusätzlichen Pumpspeicherwerks (Kraftwerk Grimsel 3) einstweilen zurückzustellen. Die Konzession für diese Kraftwerksanlage, welche letztes Jahr vom Kanton Bern erteilt wurde, soll aber vollumfänglich aufrecht erhalten werden, damit das Kraftwerk später, zu einem geeigneten Zeitpunkt, realisiert werden kann.
Der Grosse Rat des Kantons Bern hat den Kraftwerken Oberhasli AG am 5. September 2012 mit 139 zu 14 Stimmen die Konzession Vergrösserung des Grimselsees erteilt. Die Umweltverbände haben gegen diesen Entscheid Beschwerde eingereicht.
Am Donnerstag, 7. Februar fand am Firmensitz der KWO in Innertkirchen der traditionelle KWO Apéro statt. Hauptreferentin war Frau Dr. Suzanne Thoma, seit Januar 2013 CEO der BKW AG. Gastgeber und KWO Direktor Dr. Gianni Biasiutti freute sich über den prominenten Besuch.
Vergangene Woche gelang mit der Tunnelbohrmaschine der erfolgreiche Durchbruch vom Schrägschacht ab Innertkirchen hinauf ins Wasserschloss am Kapf (unterirdische Kaverne). Damit schliesst die KWO den letzten Teil des parallelen unterirdischen Wassersystems zwischen der Handeck und Innertkirchen.
Der Kanton Bern hat an einer Medienkonferenz Stellung zur Energiestrategie 2050 des Bundes genommen. Das Investitionsprogramm KWO plus spielt für den Kanton hierbei eine Schlüsselrolle. Neben Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer referierte auch KWO Direktor Dr. Gianni Biasiutti.
Mit 2349 Gigawattstunden (GWh) erreichte die KWO, Kraftwerke Oberhasli AG, im vergangenen Jahr das drittbeste Jahresergebnis in der Unternehmensgeschichte.
Die KWO, Kraftwerke Oberhasli AG, hat vergangene Woche den Baubeschluss für die Aufwertung der Kraftwerke Innertkirchen 1 und Handeck 2 gefasst. Das Investitionsvolumen beträgt gesamthaft 305 Millionen Franken. Erste Teile befinden sich bereits im Bau; der soeben gefasste Baubeschluss betrifft vor allem die zusätzlichen Kraftwerkszentralen. Die kantonale Konzession liegt bereits vor; die Baubewilligung wird demnächst erteilt werden. Gegen das Projekt sind keine Einsprachen eingegangen.
Nach einem fast zweimonatigen Unterbruch nimmt am 9. Dezember die Meiringen-Innertkirchen-Bahn der KWO, Kraftwerke Oberhasli AG, ihren fahrplanmässigen Bahnbetrieb wieder auf. Grund für den Betriebsunterbruch waren die Hochwasserschutzmassnahmen beim Alpbach in Meiringen.
Im Rahmen der Hochwasserschutzmassnahmen in Meiringen wird eine neue Brücke für die Meiringen-Innertkirchen-Bahn MIB über den Alpbach gebaut. Daher wird die MIB vom 15. Oktober bis zum 8. Dezember durch Busse ersetzt. Einige Haltestellen können während dieser Zeit nicht bedient werden.
An seiner Sitzung vom 5. September 2012 hat das Berner Kantonsparlament über die Erhöhung der Staumauern des Grimselsees entschieden. Mit 139 Ja- gegen 14 Nein-Stimmen und zwei Enthaltungen genehmigte der Grosse Rat deutlich die entsprechende Anpassung der Gesamtkonzession.
2012 ist das Internationale Jahr der erneuerbaren Energien. In diesem Zeichen steht der 1. Nationale Kongress der erneuerbaren Energien und Energieeffizienz. Die KWO ist Leading Partner des Kongresses.
Erneuerbare Energien wie die Wasserkraft, und damit auch das Investitionsprogramm KWO plus, rückten im vergangenen Jahr ins Zentrum des öffentlichen Interesses. Die Projekte des Investitionsprogramms KWO plus unterstützen optimal die energiepolitischen Ziele der Regie-rung und haben, trotz derzeit schwieriger Rahmenbedingungen, gute Realisierungschancen.
Die KWO, Kraftwerke Oberhasli AG, präsentierte sich an der diesjährigen BEA mit dem Projekt Arvenaufforstung, einer Ersatzmassnahme im Zusammenhang mit der Vergrösserung des Grimselsees. Dieses stiess auf grosses Interesse bei den Besuchern.
Drei Projekte des Investitionsprogramms KWO plus durchlaufen derzeit bei Bund, Kanton und Gemeinden Genehmigungs- und Bewilligungsprozesse. Auf dem Weg zur Realisation dieser Projekte haben das geplante Pumpspeicherwerk Grimsel 3 und das Projekt Aufwertung Kraftwerke Handeck 2 und Innertkirchen 1 weitere Etappenziele erreicht.
Die Stimmberechtigten der Stadt Bern haben der Beteiligung von Energie Wasser Bern (ewb) am Projekt «Aufwertung der Kraftwerke Handeck 2 und Innertkirchen 1» der Kraftwerke Oberhasli AG mit 94,85 Prozent Ja-Stimmen zugestimmt. Die Stimmbeteiligung lag bei 41,83 Prozent.
Der Bundesrat hat am 9. März 2012 die Schutz- und Nutzungsplanung für die Aare und ihre Zuflüsse genehmigt. Das entsprechende Gesuch war vom Kanton Bern im Rahmen des Projekts zur Vergrösserung des Grimselstausees eingereicht worden. Die Schutz- und Nutzungsplanung regelt nur die Frage der Restwassermengen und der Ausgleichsmassnahmen aufgrund der erhöhten Wasserentnahme. Sie ist eine unverzichtbare Voraussetzung für die Erteilung einer neuen Konzession an die Kraftwerke Oberhasli AG als Betreiberin des Stausees.
Mit 2128 Gigawattstunden (GWh) erreichte die KWO, Kraftwerke Oberhasli AG, im vergangenen Jahr wiederum ein sehr gutes Produktionsergebnis.
Die meisten Kraftwerkanlagen in der Grimselregion wurden vor etlichen Jahrzehnten gebaut. Aus dieser Zeit befinden sich noch immer Überreste von den Bauarbeiten im Gelände. Dazu gehören etwa Fundamente von Transportseilbahnen, Mauerreste oder Gerölldeponien. Dem Zeitgeist der Gründerjahre entsprechend nahm lange Jahre niemand daran Anstoss. Diese Haltung hat sich im Laufe der Zeit geändert.
Die KWO hat mit den Vorbereitungsarbeiten für den Bau des Parallelschachts Kapf-Innertkirchen begonnen. Zurzeit wird die Materialseilbahn gebaut. Mit dem Ausbruch des Zugangsstollens zum Parallelschacht wird noch dieses Jahr begonnen.
Der Kanton Bern hat im Dezember 2010 die Sanierung im der Gewässer im Einzugsgebiet der KWO verfügt. Die KWO, Kraftwerke Oberhasli AG, setzt die Massnahmen fristgerecht bis Ende 2012 um.
Viel bewegt hat sich im vergangen Jahr für die KWO, Kraftwerke Oberhasli AG. Die Arbeit der kantonalen Begleitgruppe KWO plus unter der Leitung von Regierungsrätin Egger trug Früchte und die Konzessionsgesuche für die drei grossen KWO plus Projekte wurden eingereicht. Der Gewinn des Milestone, des wichtigsten Schweizer Tourismuspreises, krönte das ereignisreiche Geschäftsjahr 2010.
Die KWO verstärkt sich im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit und engagiert Christine Häsler, Grossrätin und Fraktionspräsidentin der Grünen, als Leiterin Public Affairs.
Lediglich fünf Einsprachen zu den Konzessionsgesuchen der KWO eingegangen. Die KWO nimmt mit Befriedigung zur Kenntnis, dass zu den beiden Konzessionsgesuchen „Aufwertung Kraftwerke Handeck 2 und Innertkirchen 1“ sowie “Pumpspeicherwerk Grimsel 3“ von den Umweltverbänden keine Einsprachen eingegangen sind. Damit wurden die Ergebnisse der Verhandlungen der Begleitgruppe KWO plus bestätigt.
Diesen Winter startete das Historische Alpinhotel Grimsel Hospiz in ein Abenteuer vor der eigenen Haustür: Erstmals in der Geschichte des Hauses bleibt das Hotel auch im Winter für Gäste geöffnet. Nach den ersten Wochen Winterbetrieb zeigt sich, dass das Angebot bei den Gästen sehr gut ankommt. Die Übernachtungszahlen haben die Erwartungen bereits im Januar übertroffen.
Fahrgäste können ab sofort direkt am Bahnhof Meiringen in die Meiringen-Innertkirchen-Bahn (MIB) umsteigen. Damit wird das umsteigen für Bahnkunden einfacher und schneller.
Am Sonntag, 27. März 2011, haben die Vertreter der Honam Leading Industry Office aus Südkorea und der Volkswirtschaftsdirektor des Kantons Bern ein „Memorandum of Understanding“ unterzeichnet, das die Grundlage für den Austausch im Bereich Elektromobilität bildet. Diese Vereinbarung legt die Basis für eine engere Zusammenarbeit zwischen Berner und koreanischen Unternehmen, Universitäten und Technoparks.
Mit 2245 Gigawattstunden (GWh) erreichte die KWO, Kraftwerke Oberhasli AG, im vergangenen Jahr wiederum ein ausgezeichnetes Produktionsergebnis. Weiter wurden im Rahmen des Investitionsprogramms KWO plus drei Konzessionsgesuche für die Aufwertung und den Neubau von Kraftwerksanlagen eingereicht.
Gestern wurden im Kultur-Casino Bern die begehrten «Milestones» vergeben. Für die Verantwortlichen der KWO war es ein ganz besonderer Abend: Die Grimselwelt wurde mit dem 1. Rang in der Hauptkategorie «Herausragendes Projekt» ausgezeichnet.
Mehr als 120 Personen haben während der vergangenen Schoufeischter Expo in Meiringen am Stand der KWO, Kraftwerke Oberhasli AG, um den Hauptpreis von 2500.- CHF für die Fahrprüfung gekämpft - am Ende der vier Tage siegte Luzia Thöni aus Meiringen.
Im Trifttal bei Gadmen wurde die Landschaft im Umfeld der Wasserfassung in einen ursprünglichen Zustand zurückversetzt und der Lebensraum für Tiere und Pflanzen aufgewertet. Es handelt sich dabei um ein Vorhaben im Programm der KWO, Kraftwerke Oberhasli AG, zur Landschaftspflege, das seit zehn Jahren läuft.
Am Montag, den 20. September, hat die KWO, Kraftwerke Oberhasli AG, drei Konzessionsgesuche im Rahmen ihres Investitionsprogramms KWO plus bei der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern eingereicht. Die Einreichung dieser Gesuche erfolgte in Absprache mit der zu den KWO-Vorhaben geführten Begleitgruppe des Kantons.
Die Begleitgruppe KWO plus hat unter Leitung des Kantons gute Arbeit geleistet und kann erste Erfolge präsentieren. Bei zwei der drei Erneuerungsprojekte der KWO, Kraftwerke Oberhasli AG, konnte eine weitgehende Einigung erzielt werden. Für diese Projekte wurde ein ausgewogenes Massnahmen-Paket ausgehandelt, das sowohl den Forderungen der Nichtregierungsorganisationen Rechnung trägt und auch für die KWO wirtschaftlich tragbar ist. Keine Resultate wurden im dritten Projekt, die Erhöhung der Staumauer erzielt.
Am Samstag, 9. Oktober 2010 laden die KWO, Kraftwerke Oberhasli AG und die Gasser Felstechnik AG alle Interessierten zur Besichtigung der Untertage-Baustelle des Erschliessungsstollens Handeck-Gerstenegg ein.
Ab Januar 2011 bleibt das Historische Alpinhotel Grimsel Hospiz auch im Winter für Gäste geöffnet. Eine Gelegenheit, den hochalpinen Winter in exklusiver Ruhe zu erleben. Das Haus knüpft damit an die alte Tradition Säumern Schutz vor Wind und Wetter zu bieten an.
Das Kulturkraftwerk Grimsel geht in die letzte Konzertrunde. Am Sonntag, 29.8., präsentieren Havana del Alma heisse kubanische Rhythmen im Historischen Alpinhotel Grimsel Hospiz.
In 80 Tagen um die Erde - der Traum von Jules Verne ist schon lange Wirklichkeit, doch ist die Weltreise auch mit abgasfreien Motoren möglich? 5 Teams aus 5 Ländern und 4 Kontinenten nehmen die Herausforderung an. Am Sonntag 15. August beginnt das Abenteuer mit einem Prolog von Meiringen auf die Grimsel.
Mit der Produktion von 2 303 GWh erreichte die KWO im letzten Jahr das drittbeste Jahresergebnis seit 1932.
Die Elektroautoflotte der KWO hat Zuwachs bekommen. Den Elektrobus „Voltino 1“. Der moderne Elektrobus bringt zukünftig Besuchergruppen im Shuttlebetrieb durch den Stollen Gerstenegg zum Kraftwerk Grimsel 2 und zur Kristallkluft.
Die von der KWO am 4. März 2010 verbreitete Medienmitteilung zur Idee eines Pumpspeicherwerks vom Räterichsbodensee zum Brienzersee hat zu Missverständnissen geführt. Der Klarheit halber hält die KWO fest, dass diese Idee lediglich eine zukünftige Möglichkeit aufzeigt, die aber weder als Projekt ausgereift ist, noch als Alternative für andere Vorhaben in Betracht kommt.
Die vom Kanton eingesetzte Begleitgruppe KWO plus wünscht Abklärungen über ein Pumpspeicherwerk Räterichsbodensee - Brienzersee. Die KWO informiert über die Projektidee und die ersten Ergebnisse der Machbarkeitsstudie.
Das abgelaufene Geschäftsjahr 2009 war für die KWO, Kraftwerke Oberhasli AG, ein Jahr der Entscheidungen und Vorbereitungen für das weitere Vorgehen bezüglich der Projekte von KWO plus.
Am Donnerstag, 4. Februar fand am Hauptsitz der KWO der traditionelle KWO Apéro statt. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft des Berner Oberlands liessen sich über die nächsten Schritte der KWO auf dem Weg zur Realisierung von KWO plus informieren. Direktor Dr. Gianni Biasiutti zeigt in seinem Referat auf, welche Rolle der Strom in Zukunft spielen wird. Abgerundet wurde der Abend von einer musikalischen Darbietung von Bliss.
Bei den Kraftwerken an der Handeck haben im Oktober die Bauarbeiten für den Erschliessungsstollen Handeck-Gerstenegg begonnen. Der Stollen wird vor allem als wintersichere Zufahrt zu den Kraftwerken Grimsel 1 und 2 dienen.
Die Passlandschaft rund um die Gotthardregion lockt Jahr für Jahr Abertausende Feriengäste in die urwüchsige Alpenwelt. Zehn der schönsten Alpenpässe verbinden hier verschiedene Regionen und Täler, die sich allesamt dem naturnahen Tourismus verschrieben haben. In Zukunft wird in diesem Gebiet auch die energieeffiziente und CO2-freie Elektromobilität gefördert. Bereits im nächsten Sommer 2010 werden Touristen den Grimselpass mit Elektroautos überqueren.
Vom 23. bis 28. August findet die Pilotausgabe des Projektes „dieGrimselklasse“ statt. Eine Schulklasse des Gymnasiums Neufeld, Bern, verbringt, auf Einladung der KWO, eine Projektwoche in der Grimselwelt.
In der Grimselwelt neigt sich eine erfolgreiche Sommersaison zu Ende, doch noch lädt die herbstliche Bergwelt zum Verweilen ein. Bereits jetzt zeichnet sich wiederum ein Rekordergebnis der Bergbahnen wie auch der Hotelbetriebe der Grimselwelt ab. Über den Erwartungen liegt auch das Besucheraufkommen bei der neu angebotenen Kraftwerksbesichtigung „Der Strom entsteht".
Die KWO, eines der grössten und komplexesten Schweizer Wasserkraftwerke, und Schweiz Tourismus haben eine offizielle Partnerschaft beschlossen. Die KWO mit ihrer Stromproduktion aus Wasserkraft und Schweiz Tourismus sind starke Marken, die für Qualität, Authentizität und Pioniergeist stehen. Mit der neuen Partnerschaft wollen beide Unternehmen wertvolle Synergien für ihre Angebote nutzen und dadurch das Ferienland Schweiz noch attraktiver positionieren.
Nach gut zwei Jahren intensiver Projekttätigkeit ist Ende April 2009 der Bereich Stromproduktion der KWO, Kraftwerke Oberhasli AG, erfolgreich nach ISO 14001 – Umweltmanagement zertifiziert worden.
Mit 2264 Gigawattstunden (GWh) erreichte die KWO, Kraftwerke Oberhasli AG, im vergangenen Jahr das viertbeste Jahresergebnis in ihrer Stromproduktion seit 1932.
Heute wurde die neue Triftbrücke von Dr. Gianni Biasiutti, Direktor KWO, Kraftwerke Oberhasli AG und Barbara Kehrli, Gemeindepräsidentin Gadmen, feierlich eröffnet. Vertreter kantonaler Behörden, Politiker sowie das Bauteam stiessen auf die neue Brücke an. Sie ist um einiges spektakulärer als die alte Triftbrücke. Mit einer Länge von 170 m und einer Höhe von 100 m ist sie die längste Fussgänger-Hängeseilbrücke im Alpenraum.
Mit dem Bau der neuen Triftbrücke und einem erweitertem Angebot an Führungen durch die Wasserkraftwerke der KWO wird die Grimselwelt für Besucher noch attraktiver.
Die Analyse des Bundesgerichtsurteils zur Seevergrösserung hat Klarheit geschaffen: Für alle Hauptprojekte von ‚KWO plus‘ (die Vergrösserung des Grimselsee, das Umwälzwerk Grimsel 3 und die Aufwertungen der Kraftwerke Innertkirchen 1 und Handeck 2) muss die Konzession ergänzt werden.
Aufgrund der grossen Schneemengen im Grimsel- und Sustengebiet erwartet die KWO mit der bald einsetzenden Schneeschmelze grosse Wassermengen. Auf dem Grimsel Hospiz beträgt die Schneehöhe zurzeit 4.05 m und liegt damit deutlich über dem langjährigen Durchschnitt von 2.70 m.
Die klare Unterstützung und Aufforderung zur Einleitung der Konzessionsverfahren durch die Regierung des Kantons Bern freut die KWO sehr. Insbesondere die Übernahme der Koordination der Verfahren mit den betroffen Kreisen. (Medienmitteilung Kanton Bern vom 26. März 2009)
Das Bundesgericht hat zur Sache Grimselseevergrösserung entschieden und die Beschwerde der KWO abgelehnt. Dieses Urteil kommt aufgrund der Vorgeschichte für die KWO nicht ganz überraschend. Die KWO hält aber am Willen fest, den Grimselsee zu vergrössern und die grossen Kraftwerksanlagen an Grimsel und Susten sukzessive aufzuwerten. Dies steht im Einklang mit der Absicht der schweizerischen Energiepolitik, die einheimische Wasserkraft zu fördern, sowie mit dem Ziel des Kantons Bern, bis ins Jahr 2035 den Anteil der erneuerbaren Energien von heute 60 % auf 80 % zu erhöhen.
Unter dem Titel „Stromzukunft – In Zukunft Strom!“ lud die KWO am 5. Februar 2009 zu ihrem traditionellen Apéro nach Innertkirchen ein. Über 100 Vertreter aus Wirtschaft, Umwelt, Politik und Tourismus genossen einen spannenden Abend mit anregenden Diskussionen. Nach einem Einleitungsreferat von KWO-Direktor Gianni Biasiutti diskutierte man auf einem Podium mit externen Experten die Stromzukunft der Schweiz und Europa.
Mit 2264 Gigawattstunden (GWh) erreichte die KWO, Kraftwerke Oberhasli AG, im vergangenen Jahr das viertbeste Jahresergebnis in ihrer Stromproduktion seit 1932. Mit dieser Energiemenge leistete die KWO wiederum einen wertvollen Beitrag zu einer ressourcen- und klimaschonenden Stromproduktion aus Wasserkraft für die BKW FMB Energie AG und die Städte Bern, Basel und Zürich.
Die magische Grimselwelt im Winterkleid erleben und gleichzeitig mehr über die Stromproduktion aus Wasserkraft erfahren: Die KWO, Kraftwerke Oberhasli AG, machen es möglich.
Unter dem Titel „Retrofit Handeck 2“ erfährt das Kraftwerk Handeck 2 zurzeit eine Modernisierung. Die Investitionen belaufen sich auf rund 29 Millionen Franken. Die Arbeiten dauern bis 2012 und werden in weiten Teilen bei laufendem Kraftwerk ausgeführt. Mit dieser Investition stellt die KWO sicher, dass das Kraftwerk Handeck 2 für die heutigen und zukünftigen Anforderungen gerüstet ist, eine hohe Verfügbarkeit bietet und langfristig wirtschaftlich betrieben werden kann.
Das traditionsreiche Berghotel der KWO aus den 30er Jahren wird zurzeit für rund 11 Mio. Franken komplett erneuert. Die Neueröffnung ist für den Juni 2010 geplant. Vorher gibt es aber noch viel zu tun.
Am 29. Juli 2008 erfolgte der Spatenstich für den Neubau der 150-kV-Schaltanlage in Innertkirchen. Seither laufen die Bauarbeiten auf Hochtouren. Mit der Fertigstellung des Gebäuderohbaus per Mitte November ist der erste Meilenstein bereits erreicht (siehe Bild). Die Fertigstellung ist auf Anfang 2011 geplant. Die Investitionskosten betragen rund 27,6 Mio. Franken.
Die „Partnerschaft KWO-Oberhasli“ unterstützt auch im dritten Jahr ihres Bestehens Projekte, die der nachhaltigen Entwicklung der Region dienen. 2008 sind dies die Tagesschule Guttannen, der Projektwettbewerb für ein neues Dorfzentrum in Innertkirchen, die Seilbahnstütze im SBS-Ausbildungszentrum in Meiringen, ein Projekt für Gadmer Dekorations-Objekte sowie die Dorfchronik Innertkirchen.
Ein halbes Jahr nach Gesuchseingabe liegt die Baubewilligung für den Neubau der 150-kV-Schaltanlage in Innertkirchen vor. Am 29. Juli 2008 fand der Spatenstich statt. Damit verschwindet ein Teil der über 50-jährigen Freiluftanlage. Sie wird ersetzt durch eine Innenraum-Schaltanlage, die nur noch einen Bruchteil an Landfläche in Anspruch nimmt.
Die Aufhebung der Baubewilligung für die Vergrösserung des Grimselsees durch das Verwaltungsgericht des Kantons Bern hat weitreichende Folgen für die Investitionsprojekte der KWO. Das Urteil legt die Gesetze und die Konzession derart restriktiv aus, dass nicht nur die Seevergrösserung blockiert ist, sondern auch weitere Vorhaben wie die Aufwertung der bestehenden Kraftwerke Innertkirchen und Handeck.
Die KWO, Kraftwerke Oberhasli AG, erzielten im vergangenen Jahr mit einer Jahresproduktion von 2'195 Mio. Kilowattstunden ihr sechstbestes Ergebnis seit 1932. In die Freude über das gute Jahresergebnis mischen sich allerdings Unsicherheiten über das weitere Vorgehen beim Investitionsprogramm KWO plus.
KWO beansprucht Baubewilligungsverfahren für Seevergrösserung
Die KWO, Kraftwerke Oberhasli AG, hat beim Bundesgericht Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 3. April 2008 eingereicht. Das Urteil verlangte beim Vorhaben zur Vergrösserung des Grimselsees ein Konzessionsverfahren anstelle des gewählten Baubewilligungsverfahrens. Die KWO erachtet das Urteil als Verletzung ihrer Konzession. Sie beantragt in der Beschwerde die Aufhebung des Urteils und die Fortführung des Baubeschwerdeverfahrens durch das Verwaltungsgericht.
Heute teilte das bernische Verwaltungsgericht mit, dass es das Verfahren im Zusammenhang mit der Vergrösserung des Grimselsees von Amtes wegen aufgehoben hat. Für das Verwaltungsgericht hätte das Projekt nicht im Baubewilligungsverfahren beurteilt werden dürfen, sondern im Konzessionsverfahren.
KWO/Grimselwelt an der Sonderschau Energiewelten in Grenchen
Die Jubiläums-Sonderschau der 20. Mittelländer Ausstellung mia in Grenchen, vom 17. – 25. Mai 2008, steht ganz im Zeichen der Energie. Unter dem Motto „Energie erleben“ haben Sie Gelegenheit, sich über Produktion, Verteilung und Nutzung von Strom zu informieren.
Am 1. Februar lud die KWO zu ihrem jährlich stattfindenden KWO-Apéro ein. Das traditionelle Treffen von Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft in Innertkirchen stand ganz im Zeichen des Themas Reputation.
Mit 2’195 Gigawattstunden (GWh) erreichte die KWO, Kraftwerke Oberhasli AG, im Jahr 2007 das sechstbeste Jahresergebnis ihrer Energieproduktion seit 1932.
Auf dem KWO-Werkareal in Innertkirchen verschwindet ein Teil der grossen Schaltanlagen: Anstelle der über 50-jährigen Freiluftanlage baut die KWO eine neue Innenraum-Schaltanlage. Dank verbesserter Technik nimmt die neue Anlage nur noch einen Bruchteil an Landfläche in Anspruch.
1932 - vor 75 Jahren - wurde das Grimsel Hospiz feierlich eröffnet. Damals galt es als komfortabelstes Berghotel der Alpen. Alle Zimmer verfügten über fliessendes Warmwasser und konnten elektrisch beheizt werden - einmalig im Alpenraum.
Th!nk und die KWO am °ClimateForum in Thun (6. September 2007)
In den Räumen des KWO-Hauptsitzes in Innertkirchen werden zwischen dem 18. August und dem 21. Oktober 2007 Werke des Schweizer Künstlers Rudolf Mumprecht gezeigt. Die Ausstellung beinhaltet neben den für Mumprecht typischen Sprachbildern auch Zeichnungen, die vor rund fünfzig Jahren entstanden sind.